Kultivierte Depressionen oder Wachwerden für Anfänger

25. März 2008

 

Dieser Eintrag ist eigentlich als Antwort zu einem Kommentar gedacht, weiß nicht ob man das so macht, möchte aber nicht auf einen Kommentar mit einem Kommentar antworten.

Also, lieber Thomas

anfangs danke für deinen Kommentar, du willst wissen wer ich bin und ich bin mir nicht sicher wie du diese Frage meinst. Beziehst du es auf das Gedicht, muss ich dich leider enttäuschen, in diesen Zeilen wird man nie lesen können wer ich bin, soll man auch nicht.  Wenn ich Glück habe, schaffe ich es zu sagen was ich denke - aber nicht was oder wer ich bin. Stellst du diese Frage aber auf mich bezogen, also auf meine Person,  würde mich interssieren warum du das überhaupt wissen willst, ich hoffe du verstehst mich nicht falsch aber ich bin der Meinung man sollte erstmal seine Nachbarn oder Freunde kennenlernen und dann irgendwelche wildfremden Menschen die weit weg wohnen. Als ich mir diesen Blog zugelegt habe, tat ich dies in der Absicht die dadurch gegebene Anonymität zu nützen, um unabhängig und frei von meiner Person etwas anderen Leuten zugänglich zu machen, was in gewisser Weise ein Teil von mir ist, um den oft zwangsläufigen Seelenstriptease des Schriftstellers, Schauspielers oder Maler zu entgehen. Wenn du mich jetzt fragst wer ich bin, dann komme ich mir ein wenig vor den Kopf gestoßen vor, um ehrlich zu sein ziemlich irritiert und ich könnte das Gefühl haben, dass ich mich dafür rechtfertigen muss hier etwas zu veröffentlichen . 

 Ich gebe dir vollkommen recht wenn du das Positive in dem Gedicht vermisst. Leider bin ich über das pubertäre Credo, Kreativität würde mit Traurigkeit zusammenhängen, noch nicht ganz hinweg. Ausserdem ist positives Denken nicht gerade sehr konstruktiv, weil man nichts an dem ändert, das man gut findet. Es sei denn du meinst mit müde einschläfernd, dann habe ich wohl mein Vorhaben nicht sehr erfolgreich zu Ende geführt. Vielleicht findest du das hier ein wenig positiver:

 

Kopfgewitter 

 

Was leicht ist und was schwer

lässt sich nie sagen

denn wir gehen im Kreis

und zwar geradeaus nach vorn

 

Aber: Es gibt drei Wahrheiten

Meine

Deine

und so wie es ist

 

Wenn es lange dunkel ist

blickt man gern genau ins Licht

davon wird man blind

und dass nicht für immer

 

Es ist alles Schwarz

weil man von Weiß

umgeben ist

Und dann ist gut zu wissen:

das Leben ist kein Schwarzweiß Film.

 

Ps. Wenn du unbedingt wissen willst wer ich bin, dann stell dir einfach irgendwen vor, es macht immer Spaß sich Charaktäre auszudenken. Müsstest du doch eingentlicht wissen. Gruß Phil

So ist das mit dem bloggen also……

17. März 2008

 Das ist also jetzt mein erster Blog. Ich konnt mir lange gar nicht vorstellen jemals einen Blog zu schreiben, ich bin mir auch nicht sicher, was das eigentlich ist, wahrscheinlich kann es mir eh keiner erklären, weil wie bei allem jeder alles anders sieht. Gut, vielleicht kann ich diesen Blog hier ein wenig besser nutzen um mich mit anderen Leuten über Theater zu unterhalten, oder sogar jemanden dazu bringen mir hier ein wenig zuzuhören, bzw. zu lesen was ich mir so denke über das Theater , die Welt, und den Rest.

Ich spiele mit dem Gedanken hier ein paar Sachen zu veröffentlichen, die ich entweder für das Theater geschrieben habe oder für mich, um mal ein paar Meinungen einzuholen, ich wähle diesen etwas komischen, anonymen Weg meine Sachen zu veröffentlichen weil ich das Gefühl habe, dass die Leute einem nie die wirkliche Meinung sagen wenn sie einen kennen oder einem gegenüberstehen. Überwindung kostet es mich trotzdem, da viele Sachen sehr persönlich sind. Gut, ich werde mal eines meiner Gedichte hier veröffentlichen, ich glaube um die Form kann man sich streiten, aber für mich fällt es unter die Kategorie Gedicht, es hat keinen Titel viel Spass damit:

 

Zweifelsfrei ziehen Erinnerungen

durch meinen Kopf

gandenlos genaue Vergeleiche

werden gemacht, zwischen

hier und dort

ich und mir.

 

Die Zeit tickert weiter

ich lauf mit ihr

und vergiss mir;

man erleichtert sich

um seinen eigenen Zusammenhang

frei vom weistdunoch

hinein ins sokannssein.

 

In den Spiegel blitzen Augen

durch Perücken und Bärte,

zeitweise stößt man

an kahle Wände.

 

Mach dich komplett

ungeschehen

weil nur aus dem leeren Topf

eine Blume wächst

merz dich aus um rein zu sein!

 

Mal werd ich sehn:

werd ich Baum oder Blume

darf ich noch bleiben

wenn ich weg bin?

oder kann man mich vergessen?

alles auch nur nur eine Frage

auch nicht mehr

doch das schon genug.

 

Ich verschlinge tausend Wörter

zu einem kleinem Universum.

 

Früher bauten wir Baumhäuser

heute Leben

beides kümmerlich;

sagte die Fantasie.

 

Und wenn mir was bleibt,

dann sind es Träume

die ich verachte

und mir das wichtigste sind.

 

 

 

Bitte verzeiht mir mögliche Rechtschreibfehler. Ich bin da nicht so fit. Freu mich auf eventuelle Reaktionen.

Hallo Welt!

10. März 2008

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